Veranstaltungen

Das Forumtheater Flensburg präsentiert:

Die bessere Hälfte

von Alan Ayckbourn
Regie: Klaus Esch

Der recht phlegmatische Bob ist erst nachts nach Hause gekommen, ebenso die elegante, etwas gelangweilte Fiona. Beide sind verheiratet – allerdings nicht miteinander. Sowohl Bobs Frau Teresa, die mit Haushalt und Nachwuchs leidlich überfordert ist, als auch der schusselige Frank, Fionas Mann und der Vorgesetzte von Bob, stellen anderntags unbequeme Fragen. Als Alibi für die Affäre wird ein nur entfernt bekanntes Pärchen – Bobs Kollege William und seine schüchterne und unterdrückte Frau Mary – ins Spiel gebracht, die angeblich Beziehungsprobleme haben und daher nächtlichen Redebedarf. Teresa möchte gern helfen und lädt daraufhin William und Mary zum Dinner ein – auch Frank hatte die beiden schon vor einigen Tagen zum Geschäftsessen eingeladen. Und beim gemeinsamen Dinieren kommt so manches zur Sprache … Sir Alan Ayckbourn nutzt in dieser Ehekomödie zwei sich überlagernde Wohnungen innerhalb eines Bühnenbildes. Simultan verfolgen die Zuschauer das jeweilige Geschehen, woraufhin Handlungen, Reaktionen und Beziehungen der Charaktere in besonderer Weise miteinander interferieren.

Mit: Gabi Baufeld, Thomas Bölck, Marlis Dittmer-Bodin, Ewgenij Hovratov, Margarita Rebenstorf, Gerhard Waterholter, Anne Waterholter

Premiere:

Samstag, 07.Oktober 2017, 19:30 Uhr

weitere Aufführungen:

Sonntag, 08. Oktober 2017, 16.00h
Samstag, 14. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Sonntag, 15. Oktober 2017, 16:00 Uhr
Samstag, 18. November 2017, 19:30 Uhr
Sonntag, 19. November 2017, 16:00 Uhr                                                                   Samstag, 20. Januar 2018, 19:30 Uhr                                                                         Sonntag, 21. Januar 2018, 16:00 Uhr

Einlass ist eine Stunde vor Aufführungsbeginn!

Um Vorbestellung wird gebeten: Tel./AB: 0461 – 9402902  oder 0461 – 6740638

Email: forum-theater-fl@web.de

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Die Russisch-Deutsche Bühne präsentiert (auf Deutsch)

Endspiel

von Samuel Becket, inszeniert von Waldemar Stefan

am 11. November um 19:00 Uhr                                                           

Samuel Barclay Beckett (* 13. April 1906 in Dublin; † 22. Dezember 1989 in Paris) war ein irischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Becketts Endspiel ist ein Drama in einem Akt.

Absurde… Das kann ein außergewöhnliches, abstruses, der Logik widersprechendes oder seltsames Vorkommnis oder Phänomen sein, dem der Verstand des Einzelnen entgegen seiner Gewohnheit keinen Sinn, keine Bedeutung zu verleihen mag.  

Doch die Zuschauer und Regisseure versuchen in Theaterstücken einen gewissen Sinn zu sehen, alles verständlich und logisch zu machen. Aber das muss nicht immer von Nöten sein. Als Beckett gefragt wurde: „Haben Sie den das gemeint?“, hat er keine genaue Antwort gegeben, antwortete nur: „Wenn es Ihnen recht ist…“ Die Beziehung zwischen den Menschen, ihr Verhalten auf der Bühne und ihre offenbar inhaltslose Dialoge, lösen bei jedem Zuschauer eigene Vorstellungen aus, wecken Erinnerungen. Das nimmt die Zuschauer mit, und das Absurde verwandelt sich allmählig in die Realität…

Nun, das Leben ist wohl so oft… Absurde.

Es spielen:

Hamm – Albert Singorenko

Clov    – Christian Dewanger / Sergej Fribus

Nagg   – Christian Dewanger / Anton Perzy

Nell     – Alice Stefan

Dauer: ca. 100 Minuten (ohne Pause)

Karten: 0160 81 26 766, UNION MARKT  0461 97 888 45  rdb.flensburg@gmail.com, Abendkasse